Handelsübliche Digitalkameras speichern zusätzlich zu den eigentlichen Bilddaten noch eine Vielzahl weiterer Informationen ab. Hierzu gehören beispielsweise Einstellungen der Kamera, Herstellername und Aufnahmezeitpunkt. Diese Daten werden als EXIF-Metadaten in der Bild-Datei abgelegt.
EXIF ist die Abkürzung für "Exchangeable image file format". Es ist ein Standard der Japan Electronic and Information Technology Industries Association (JEITA) für Dateiformate wie JPEG.
Fodysseus kann diese Metadaten lesen und schreiben. Wenn Sie Fotos mit GPS-Informationen mit der Anwendung verarbeiten, werden die Angaben der geografischen Länge, Breite und die Höhe über Meeresgrund ausgelesen. Diese Informationen werden zusammen mit dem Pfad der Fotos in einer Google Earth™ KML-Datei gespeichert und Sie wissen sofort, an welchen Orten der Welt die Fotos aufgenommen wurden.
Digital-Kameras mit integriertem GPS-Empfänger, die automatisch GPS-Metadaten speichern, sind derzeit die Ausnahme. Mit Fodysseus können Sie auf die Anschaffung einer solchen Kamera verzichten. Sie benötigen lediglich einen günstigen GPS-Logger, den Sie zusammen mit Ihrer normalen Digital-Kamera verwenden können. Fodysseus erkennt automatisch anhand der Matadaten Ihrer Fotos und der Informationen des GPS-Loggers, wo ein Foto aufgenommen wurde und fügt diese Informationen Ihren Fotos verlustfrei bei. Die GPS-Informationen mit Fodysseus georeferenzierter Bilder können von jeder anderen Anwendung, die EXIF-Meatdaten verarbeitet verwendet werden.
GPS-Empfänger speichern ihre Informationen als Tracks und Waypoints in diversen Datei-Formaten ab. Zwei der bekanntesten Formate sind das GPS Exchange Format (GPX) und das NMEA 0183 Datenformat (von der National Marine Electronics Association).
Mit Fodysseus haben Sie die Möglichkeit, diese beiden Formate in KML-Dateien für Google Earth™ zu konvertieren.
- Beispiele als Screenshots
- Beispiel als KML-Datei für Google Earth™
