Fodysseus ist ein kleines Programm mit großer Wirkung – und ein Muss für alle, die ein GPS-Gerät und eine Digitalkamera besitzen. Mit Hilfe von Fodysseus kann man blitzschnell und ganz einfach GPS-Tracks mit den unterwegs gemachten Fotos verknüpfen und in Google Earth TM anschauen. Das ist nicht nur informativ, es macht so viel Spaß, dass ihre Freunde Fodysseus auch gleich haben wollen...
Wo war noch mal die gemütliche Berghütte mit den unvergesslichen Kaiserschmarren, der klare See mit der einsamen Badestelle oder die geschützte Bucht, in der man so toll übernachten kann. Dank Fodysseus werden ihre Fotos an genau der Stelle auf der Karte in Google Earth platziert, an der sie gemacht wurden. Das gelingt mit Hilfe der Zeitstempel in ihren Fotos und der GPS-Daten, mit denen die Koordinaten ermittelt werden.
Fodysseus arbeitet schnell, zuverlässig und kann die Bilder einer handelsüblichen Digitalkamera verwenden. Sie können sich also die Anschaffung einer teuren Kamera mit integriertem GPS-Empfänger sparen – und die Fotos trotzdem in Google Earth™ betrachten.
Aber vor allem funktioniert Fodysseus wirklich ganz einfach: GPS-Track und Bilder in das Programm hineinziehen oder über den Dateibrowser hinzufügen, auf „weiter“ klicken und schon ist die KML-Datei fertig. Mit einem weiteren Klick öffnet sich diese in Google Earth™ und die Foto-Reise kann beginnen.
GPS-Empfänger speichern ihre Informationen als Tracks und Waypoints. Zwei der bekanntesten Datei-Formate sind das GPS Exchange Format (GPX) und das NMEA 0183 Datenformat. Fodysseus kann beide Formate verarbeiten.
Digitalkameras speichern Photos im JPG-Format, welches einen sogenannten Exif-Header besitzt, in dem neben dem Zeitpunkt der Aufnahme X- und Y-Koordinaten von Fodysseus hineingeschrieben werden. Somit wird die Aufnahmeposition fest aber unsichtbar im Foto gespeichert.
Zum Ausprobieren gibt es eine kostenfreie Demo-Version zum Download, die auf fünf Photos beschränkt ist. Die Vollversion kann online bestellt werden. Der Preis liegt bei 25 EUR inkl. MwSt.
